BKK-Gesundheitsreport 2017: Digitale Arbeit – Digitale Gesundheit

Arbeiten mit digitalen Technologien: Person tippt in den Laptop.

Der diesjährige BKK-Gesundheitsreport 2017 beleuchtet, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Arbeitswelt und damit auch auf die Gesundheit der Beschäftigten ausübt. Dazu stellt er die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 3.000 Beschäftigten vor. Die Ergebnisse unterstreichen, wie bedeutsam Prävention in der digitalisierten Arbeitswelt ist.

Demnach ist für mehr als jeden zweiten Beschäftigten die Digitalisierung fester Bestandteil der Arbeit, für weitere 38,5 Prozent spielen entsprechende Werkzeuge zumindest zeitweise eine wichtige Rolle. Neben Fragen zum arbeitsbezogenen Nutzungsverhalten wurden die Teilnehmer gebeten, Einschätzungen zu den Auswirkungen von Digitalisierung abzugeben. Mehr als zwei Fünftel der Beschäftigten erledigen durch die Digitalisierung Aufgaben schneller sowie mehrere Aufgaben gleichzeitig. Immerhin gibt mehr als jeder Fünfte an, sich deswegen überlastet beziehungsweise ausgebrannt zu fühlen. 29 Prozent erledigen auch in ihrer Freizeit Arbeit.

Die Mehrheit der Befragten sieht sich durch die Auswirkungen der Digitalisierung ihrer Arbeit nicht mehr beziehungsweise weniger in ihrer Gesundheit im Vergleich zu früher beeinträchtigt. Bezüglich der psychischen Gesundheit sieht mit 28 Prozent jedoch ein relativ großer Anteil gegenüber früher eine stärkere Belastung. Nur einer von zehn Befragten fühlt sich dagegen eher weniger belastet. Bei den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen gibt sogar fast jeder Dritte (32, 6 Prozent) eine größere psychische Belastung infolge der Digitalisierung an.

Zum kostenlosen Download des Gesundheitsreports 2017 auf der BKK-Website geht es hier.