Gesunde Arbeit 4.0: BMBF-Förderschwerpunkt stellt Lösungen für die Zukunft auf der A+A vor

BMBF-Förderschwerpunkt stellt auf A+A Messe 2017 Lösungen zur Gesundheit in der Arbeit 4.0 vor

In einer vernetzen und digitalen Arbeitswelt gewinnt eine präventive Arbeitsgestaltung an Bedeutung. Wie Lösungen für die gesunde Arbeit von heute und von morgen aussehen können, zeigte der BMBF-Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die gesunde Arbeit von morgen“ vom 17. bis zum 20. Oktober 2017 auf der A+A Fachmesse. An einem gemeinsamen Messestand präsentierten Experten aus den 30 beteiligten Projekten des Förderschwerpunktes erste Ergebnisse und Produkte – etwa Tools oder Assistenzsysteme. Als größtes internationales Fachforum für persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit findet die A+A alle zwei Jahre in Düsseldorf statt.

Besucher am Messestand des BMBF-Förderschwerpunktes.

Die Besucher des Messestandes waren eingeladen, sich über geeignete Ansätze für eine gesunde Arbeit 4.0 an drei Themeninseln zu informieren: „Personal- und Gesundheitsmanagement – auch für kleine und mittlere Unternehmen“, „Innovative Arbeitsgestaltung und Assistenzsysteme“ sowie „Neue Ansätze des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Pflegesektor“. Ziel der drei Themeninseln war es, Expertenwissen zu den wichtigen Gestaltungsfragen einer modernen Arbeitswelt zu bündeln und einen direkten Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz zu ermöglichen. Zudem informierte das Projekt MEgA, wissenschaftliches Begleitvorhaben des Förderschwerpunktes, über Lösungen eines präventives HR- und Gesundheitsmanagements. Ein besonderes Highlight am Messestand: Der humanoide Roboter Pepper, der im Rahmen des Projektes Pflege Prävention 4.0 mögliche Zukunftsszenarien zum Einsatz neuer Technologien in der Pflege aufzeigte – und auch den einen oder anderen Besucher zur Interaktion aufrief.  

Abgerundet wurde der gemeinsame Messeauftritt des BMBF-Förderschwerpunktes mit Beiträgen aus den Verbundprojekten auf der Aktionsbühne „WorkPlace Design & Corporate Health“, wo sich auch die Fokusgruppe Pflege vorstellte, sowie dem begleitenden A+A Kongress. In den Kongressvorträgen ging es konkret um psychische Gesundheit, Prävention 4.0, Büro Ergonomie, Potenziale älterer Erwerbstätiger und mobiles Arbeiten.

Für alle, die in Düsseldorf nicht dabei sein konnten, gibt es Impressionen in unserer Bildergalerie. Eine Übersicht, welche Verbundprojekte sich an den drei Themeninseln vorgestellt haben, gibt es hier.

Bildmaterial © Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg