AIM

Arbeitsassistenzsystem für die Individualisierung von Arbeitsgestaltung und Methodentraining

Arbeitsunterstützung durch Smart Devices

Die kurzen Produktlebenszyklen und volatile Kundenbedarfe der heutigen Zeit bedingen komplexe Produktionsprozesse, die einem ständigen Wandel unterliegen. Die Beschäftigten in der Produktion müssen infolge kognitiv wie motorisch höheren Anforderungen gerecht werden und eine gesteigerte Einsatzflexibilität an den Tag legen. Smart Devices können Abhilfe schaffen, da sie eine gezielte Informationsbereitstellung für Beschäftigte ermöglichen. Darüber hinaus ergänzt ein neuartiger Trainingsansatz das Erlernen von ergonomisch günstigen Bewegungen, um eine effektive Ausführung der Arbeit zu ermöglichen. Dies bietet Beschäftigten die nötige Unterstützung, um die erhöhten Anforderungen zu erfüllen und Belastungen zu reduzieren.

Ziele des Projektes AIM

Das Projekt AIM zielt darauf ab, den Einsatz von Smart Devices als neue Komponente des betrieblichen Gesundheitsmanagements zu fördern. Die Entwicklung eines Assistenzsystems für die sensorische und kognitive Mitarbeiterunterstützung bildet neben der Gestaltung eines neuartigen Trainingskonzepts den Kern des Projekts. Das Assistenzsystem stellt den Beschäftigten in Echtzeit kontextsensitiv Informationen bereit, die zur Erfüllung der spezifischen Arbeitsaufgaben benötigt werden. Dabei stehen einerseits ergonomisch günstige Bewegungen und andererseits prozessrelevante Informationen im Fokus.

Weiterhin können mithilfe des Smart Devices Bewegungs- und Prozessparameter erfasst werden, die im Anschluss zur Gestaltung eines Trainingskonzepts verwendet werden. Das Konzept basiert dabei auf systemdynamischen Ansätzen aus den Sportwissenschaften und legt den Schwerpunkt auf abwechslungsreiche Übungen, die die Einsatzflexibilität der Beschäftigten in der Produktion erhöhen. Insgesamt wird damit ein wesentlicher Beitrag geleistet, um eine sichere, gesunde und wettbewerbsfähige Arbeitssystemgestaltung zu leisten und das betriebliche Gesundheitsmanagement dabei zu reformieren.

Weitere Informationen
Projektlaufzeit
01. Juni 2016 bis 31. Mai 2019
Kontakt

Marco Knittel
Institut für Produktionssysteme (IPS)
Technische Universität Dortmund    

Telefon: 0231 755-7976
marco.knittel@ips.tu-dortmund.de