TErrA

Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken


Erwerbsbiografien im demografischen Wandel gestalten  

Mit dem demografischen Wandel in Deutschland gewinnen innovative Alters- und Alternsmanagement-Konzepte für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Der Rückgang tätigkeitsbezogener Leistungspotenziale mit höherem Alter steht vielfach im Zusammenhang mit gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen und fehlenden Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Mobilität zwischen Arbeitsplätzen oder Tätigkeiten kann diesem Prozess entgegenwirken.

Ziele des Projektes TErrA

Im Projekt TErrA werden erstmalig Modelle überbetrieblicher Tätigkeitswechsel in bestehenden Netzwerken entwickelt und erprobt. Die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern kann damit dauerhaft, möglichst bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter, erhalten bleiben: ein Gewinn für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen. Beschäftigte mit drohenden oder vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen werden durch proaktive, individuelle Kompetenzentwicklung gezielt auf eine neue Tätigkeit in einem anderen Unternehmen vorbereitet. Aufnehmende Unternehmen erhalten erfahrene und motivierte Mitarbeiter.

In der Modellregion Rhein-Ruhr entwickeln die Projektpartner zunächst die Rahmenbedingungen und Instrumente für überbetriebliche Tätigkeitswechsel. Dazu werden die teilnehmenden Unternehmen vernetzt und darüber beraten, wie sie ihre Mitarbeiter auf den Wechsel innerhalb des Netzwerkes vorbereiten können. Im Projektverlauf werden die erarbeiteten Präventions-Modelle auf weitere regionale Netzwerke in Deutschland übertragen. TErrA trägt damit zu einer alterns- und praxisgerechten Arbeitsgestaltung bei und entwickelt einen neuen Arbeitsmarktzugang auf der zwischenbetrieblichen Ebene.

Projektlaufzeit
01. April 2016 bis 30. April 2019
Kontakt

Susanne Bartel
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.

Telefon: 030 3002-1252
s.bartel@bv-bfw.de