Arbeit im 4.0-Zeitalter gesund gestalten: psycho-soziale Ressourcen im Betrieb erkennen und erfolgreich nutzen

11. Oktober 2017, Nürnberg      •      Veranstaltung eines Verbundprojektes

In den letzten Jahren ist in der Metall- und Elektroindustrie eine Zunahme psychischer Belastungen und Erkrankungen festzustellen, die zu hohen Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühverrentung beitragen. Durch die Einführung neuer Technik- und Produktionskonzepte (Industrie 4.0) werden die psychischen Anforderungen an die Beschäftigten weiter steigen. Internationaler Konkurrenzdruck in der exportorientierten Branche sowie die Alterung der Belegschaften wer den diesen betrieblichen Problemdruck verschärfen. Konzepte innovativer Arbeitsgestaltung, die die psychosozialen Gesundheitsressourcen, Innovationskraft und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten stärken könnten, werden aber immer weniger genutzt. Eine Ursache dafür ist die abnehmende organisationale Gestaltungskompetenz: Sowohl das Erkennen psychosozialer Risikofaktoren, und die Kenntnis arbeitswissenschaftlicher Gestaltungsansätze als auch die praktische Umsetzung sind auf allen Ebenen der Organisation erforderlich.

Mit der zweiten Branchenallianz wird des Verbundprojekt INGEMO Zwischenergebnisse des Verbundes vorstellen und mit betrieblichen Praktikern und überbetrieblichen Akteuren in die Diskussion über betriebliche Herausforderungen und gute Gestaltungslösungen treten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 30. September 2017 hier möglich.

Weitere Informationen zur zweiten Branchenallianz finden Sie hier.

Überblick

Datum
11. Oktober 2017 - 10:00
Veranstalter
ffw GmbH
Adresse
Haus Eckstein
Burgstraße 1-3
90403 Nürnberg
Deutschland