Entlastung durch Zuwendung: Erste Meilensteintagung des Projektes EmpCare

Das Verbundprojekt empCARE stellte auf einer Meilensteintagung am 18. Mai 2017 in der Uniklinik Köln grundlegende Konzeptionen und Erfahrungen aus der Projektarbeit vor. empCARE befasst sich mit Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Trainings und Coachings zur Entlastung von Pflegefachpersonen durch einen reflektierten Umgang mit Empathie. Schwerpunkte der Tagung waren Belastungen in der stationären und ambulanten Pflege, das empCARE-Trainingskonzept, der Multiplikatoren-Ansatz und die wissenschaftliche Evaluation.  In einer praktischen Übung konnte das Publikum eigene Erfahrungen in der Selbstempathie machen.

empCARE ist ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg-Essen, den Unikliniken Köln und Bonn und der Bonitas Holding GmbH, welche ambulante Intensivpflege anbietet. Etwa 80 Pflegepraktiker, Manager und Pflegepädagogen aus Kliniken, Universitäten und Hochschulen u. a. aus Düsseldorf, Aachen, Berlin folgten der Einladung.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit Arbeitsforscher PD Dr. Andreas Müller, empCARE-Trainern sowie Pflegefachpersonen, die die Trainings selbst durchlaufen hatten, wurden die hohe Relevanz  für die Pflegepraxis und die als positiv erlebte Entlastung diskutiert. Gastgeber Vera Lux (Pflegedirektorin und Vorstand Uniklinik Köln) und Ludwig Thiry (Bildungszentrum Uniklinik Köln) betonten die Wichtigkeit von wissenschaftlichen Forschungsarbeiten in der Pflege wie dem Projekt empCARE, das dank der Förderung durch das BMBF realisiert werden kann.

Weiter Informationen zum Projekt empCARE unter www.empcare.de.