Future Work Lab macht Industrie 4.0 erlebbar

Future Work Lab Fraunhofer

Digitalisierung und Industrie 4.0 werden die Industriearbeit in den kommenden Jahren prägen. Um die Industriearbeit der Zukunft bereits heute erfahrbar zu machen, eröffnete am 2. Februar 2017 das Future Work Lab am Fraunhofer-Campus in Stuttgart gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, den Institutsleitern und 150 Gästen aus Politik, Forschung und Wirtschaft.

Als Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik bietet es die Möglichkeit, die Technologien und Anwendungen der Zukunft bereits heute auszuprobieren.Unternehmer und Mitarbeiter aus der Industrie können in Workshops und Seminaren wichtige Kompetenzen zur Arbeit in der Industrie 4.0 erlernen. Im Demonstrationszentrum zeigen Parcours zur Arbeitswelt der Zukunft, welche Technologien und Anwendungen schon heute möglich sind. Der Dialog zwischen Industrie, Gewerkschaften, Politik und Wissenschaft wird durch eine Ideenplattform gefördert.

Das Future Work Lab entstand unter Leitung des Fraunhofer IAO auf dem Fraunhofer-Campus in Stuttgart-Vaihingen und zieht im Mai 2017 in den in der Nachbarschaft gelegenen Forschungscampus ARENA2036. Dazu bündeln die Fraunhofer-Institute IAO (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation), IPA (Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung), das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT und das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF der Universität Stuttgart ihre Kompetenzen rund um die Industrie 4.0. Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Innovationen für Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen"gefördert und vom Projektträger Karlsruhe betreut.

Mehr Informationen zum Future Work Lab finden Sie unter futureworklab.de. Eindrücke der Eröffnung vermittelt dieser Tagesschau-Beitrag.