Gesundheitsmanagement entlang der Wertschöpfungskette – GESIOP-Tool bietet Orientierung

Auf der Abschlusstagung diskutieren beteiligte Wissenschaftler die Ergebnisse des Projektes GESIOP.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) muss nicht am eigenen Werkstor enden, sondern kann auch kooperierende Unternehmen wie Dienstleister oder Zulieferer einschließen. Dies ist ein wichtiges Anliegen des Verbundprojektes GESIOP, an dem die Universitäten Hamburg, Kiel sowie die TU München und Praxispartner (BAUR Gruppe, Hamburger Hafen und Logistik, tegut…, Verbaucher Initiative e.V.) beteiligt waren. Über drei Jahren haben die Wissenschaftler und betrieblichen Praktiker erforscht, wie gesunde Arbeit nachhaltig und global in der Praxis umgesetzt werden kann.

Als zentrales Ergebnis ist das GESIOP-Tool „Gute Arbeit“ entstanden, das Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen ermöglicht, die Qualität ihres BGM selbstständig einzuschätzen. Durch den Einbezug von Aspekten der Wertschöpfungskette schafft es zudem die Grundlage für die Kooperation mit anderen Unternehmen. Das Tool wurde auf dem GESIOP-Kongress „Gesund und fair" am 16. Mai 2019 in Berlin vorgestellt und mit den interessierten Kongressbesuchern diskutiert.

Zum GESIOP-Tool geht es hier. Wie ein verantwortungsvolles BGM aussehen kann, erfahren Sie im Interview mit Projektbeteiligten.