IAB Studie zeigt: Überwiegend positive Erfahrungen bei der Neueinstellung von Älteren

Durch den demografischen Wandel steigt eine Beteiligung älterer Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt deutlich an. Vor diesem Hintergrund hat das Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht, wann und unter welchen Bedingungen Betriebe Personen ab 50 Jahren einstellen und welche Erfahrungen sie mit der Neueinstellung älterer Arbeitnehmer machen.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die höhere Beschäftigungsquote von Personen ab 50 Jahren eher durch den längeren Verbleib älterer Beschäftigter im Betrieb erklären lassen, als durch häufigere Neueinstellungen. Auf die Frage an die Betriebe, welche Maßnahmen geeignet wären, die Beschäftigungschancen von Personen ab 50 zu erhöhen, wurden mit 35 Prozent am häufigsten Lohnkostenzuschüsse bei der Einstellung genannt, gefolgt von staatlich geförderter Weiterbildung (34 Prozent) und flexiblem Renteneintritt wie geförderter Altersteilzeit oder staatlich geförderter Teilrente (32 Prozent). Weiter schreiben die IAB-Forscher, dass die Betriebe grundsätzlich von überwiegend positiven Erfahrungen mit älteren neu eingestellten Arbeitnehmern berichten.

Zum Kurzbericht des IAB geht es hier.