e-RegioWerk

Zukunftsfähige, gesundheitsförderliche Kompetenzentwicklung im Handwerk durch regionale Vernetzung

Regionale Präventionsallianzen aufbauen, Handwerk stärken

Der demografische Wandel hat auch das Handwerk in Deutschland erreicht. Der Rückgang der Bevölkerung, ein sich ändernde Altersaufbau und veränderte Nachfragestrukturen  – das alles stellt Handwerksbetriebe vor große Herausforderungen. Zunehmend müssen sich Betriebe darauf einstellen, mit älteren Beschäftigten ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und Nachwuchskräften attraktivere Arbeitsbedingungen zu bieten. Gelingen kann dies durch arbeitsprozessorientiertes, innovations- und gesundheitsförderliches Kompetenzmanagement. Diese Anforderungen lassen sich bei der kleinbetrieblichen Struktur nur durch eine optimale regionale Vernetzung und hochwertige, aufeinander abgestimmte Angebote der intermediären Organisationen in Präventionsallianzen bewältigen.

Ziele des Projektes e-RegioWerk

Mit dem Projekt e-RegioWerk wird ein qualitätsgesichertes Konzept zu innovativen Präventionsallianzen für das Handwerk erarbeitet. Das Vorgehen sieht mehrere Schritte vor: Zunächst werden Qualitätskriterien für Präventionsallianzen entwickelt, und zwar sowohl für die Netzwerkarbeit als auch für Präventionsangebote der intermediären Organisationen in den regionalen Netzwerken. Auf Grundlage dieser Qualitätskriterien können die Netzwerkarbeit und bestehende Präventionsangebote bewertet und weiterentwickelt werden. Ein in das Gesamtkonzept integriertes Blended-Learning-Präventionskonzept wird praktisch anwendbare Analysetools, Coachings für Betriebsinhaber und Lebenspartner sowie Teamentwicklung für Beschäftigte bereitstellen.  

e-RegioWerk greift unmittelbar die Anforderungen und Bedürfnisse der Kleinbetriebe und Transferpartner auf – und unterstützt sie dadurch, den Wandel der Arbeit und demografische Herausforderungen zu meistern. Durch die Zusammensetzung der Verbundpartner ist ein interdisziplinärer und praxistauglicher Lösungsansatz sichergestellt. Multiplikatoren, unter anderem Kreishandwerkerschaften, Handwerkskammern, Berufsgenossenschaften und Gewerkschaften, werden das Konzept nach Projektende in regionalen Netzwerken anwenden und weiterverbreiten.  

Weitere Informationen
Projektlaufzeit
01. Juli 2016 bis 30. Juni 2019
Kontakt

Universität Hamburg
Arbeits- und Organisationspsychologie

Dr. Christine Busch
Telefon: 040 42838--4198
cbusch@uni-hamburg.de

Nicole Deci
Telefon: 040 42838-9157
nicole.deci@uni-hamburg.de