NaGut

Nachhaltig Gut Arbeiten. Arbeit und Ökologie ganzheitlich verbinden – Innovationsfähigkeit stärken

Ökologisches Handeln und gute Arbeitsbedingungen - geht das überhaupt?

Im Rahmen nachhaltigen Wirtschaftens gibt es einige Gründe, gute Arbeit und ökologische Neuerungen miteinander zu verknüpfen: Es ergeben sich win-win-Lösungen bei der Verbindung von Arbeit und Ökologie. Beispiele hierfür sind die Stärkung der ökologischen und sozialen Kompetenzen von Fach- und Führungskräften oder die Eröffnung umweltorientierter Beschäftigungsfelder. Die Beteiligung von Beschäftigten an ökologischen Neuerungen ermöglicht ihnen, ihr Fach- und Erfahrungswissen als Innovationspotenzial einzubringen.

Ziele des Projektes NaGut

Die Erkenntnisse des Pilotprojekts NaGut bilden die Grundlage für die Entwicklung und Verbreitung der Projektergebnisse. Diese beinhalten: ein Praxisleitfaden für betriebliche Fach- und Führungskräfte zur Entwicklung arbeitsökologischer Innovationen; Broschüren bzw. Handreichungen für die Unternehmenspraxis (zum Beispiel zu nachhaltiger Arbeit); ein Positionspapier zur Forschung über nachhaltige Arbeit; Wissenschaftliche Publikationen, Vorträge und Expertenworkshops für Zielgruppen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Wissenschaft. Über ein regionales Netzwerk werden Aktivitäten zu arbeitsökologischen Innovationen durchgeführt und die Projektergebnisse und Praxishilfen branchenübergreifend verbreitet.

NaGut ist als Einzelmaßnahme ein vom BMBF gefördertes Pilotprojekt im neuen Forschungsprogramm Zukunft der Arbeit. Im Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ arbeitet es in der Fokusgruppe Präventionsallianzen mit.

Projektlaufzeit
01. Januar 2016 bis 31. Juli 2019
Kontakt

PD Dr. Guido Becke
Institut Arbeit und Wirtschaft, Uni Bremen

Telefon: 0421 218 617-47
becke@uni-bremen.de