Digitaler Wandel: Präventive Maßnahmen erforderlich – Projekt MEgA veröffentlicht Online-Studie

Icons Arbeit 4.0

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt weitreichend. Die quantitative Online-Studie „HR- und Gesundheitsmanagement in der Arbeit 4.0“ kommt zu dem Ergebnis, dass Großunternehmen (GU), aber vor allen auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dringend entsprechende Maßnahmen benötigen. Befragt wurden 579 Geschäftsführer und Personalverantwortliche aus dem In- und Ausland (vor allem USA, GB, EU).

Die Mehrheit der Unternehmensexperten geht davon aus, dass die digitale Transformation zu einer Zunahme der psychischen Belastungen führen werde. Berichtet wird von einer steigenden Informationsflut und Verunsicherung der Belegschaft. Des Weiteren sehen die Befragten einen hohen Qualifizierungsbedarf: Während KMU vor allem auf die Schulung von Sozialkompetenzen bei Fach- und Führungskräften setzen, legen Großunternehmen den Fokus auf den Umgang mit digitalen Technologien und virtueller Zusammenarbeit.

Im Gesundheitsmanagement sind vor allem Maßnahmen zur Stressbewältigung und Förderung des Wohlbefindens gefragt. Die Unternehmensvertreter sind sich einig, dass Strategien erforderlich sind, um bereits bestehende Angebote im Human Resource Management und Gesundheitsmanagement besser zu kommunizieren und die Belegschaft zur Teilnahme zu motivieren.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in die Toolbox „Gesunde Arbeit 4.0" ein, die das Projekt MEgA derzeit entwickelt, um Unternehmen auf den Wandel der Arbeit vorzubereiten. Die Studie steht als Kurz- und Langfassung zum Download bereit.

► Kurzfassung (PDF)
► Langfassung (PDF)